Philosophische Betrachtungen


Von klein auf wurde ich dazu erzogen, Dinge um mich herum zu hinterfragen, nicht immer alles hinzunehen, hinter die Masken der mich Umgebenden zu schauen und mir eine eigene Meinung zu bilden.

Ob es am Alter oder den Umständen liegt, weiß ich nicht genau, Tatsache ist aber, dass es scheinbar nicht nur mir immer schwerer fällt, eine klare Meinung zu haben und diese auch zu vertreten.

Zu den Leitlinien meines Lebens gehörte immer: Urteile nicht über Dinge, die du nicht kennst oder die du nicht nachvollziehen kannst.

Und da haben wir auch schon das Problem. Um zu urteilen, benötige ich Informationen, die aus eigene Erleben oder einer zuverlässigen Quelle stammen. Ich brauche Fakten und nicht als Fakten verkleidete Meinungen.

Die Fülle der Informationsquellen, über die jeder verfügen kann und auch die, die jeder selbst befüllen darf, ist Segen und Fluch zugleich.

Um meine Gedanken und Informationen zu sortieren um mir doch eine Meinung bilden zu können, habe ich begonnen, diese aufzuschreiben, so ähnlich habe ich es schon in emotionalen Krisen gehalten. Habe ich mir am Ende meines Schaffensprozesses meine Gedichte durchgelesen, konnte ich endlich sagen, was in mir vorgeht.

Ich lade alle herzlich dazu ein, an meinen Gedanken teilzuhaben und mit mir in den Austausch über die Beweggründe unseres Tuens zu treten.

Was mir auch sehr am Herzen liegt, dass ist das gemeinsame Streiten und Handeln für eine Sache. Daher habe ich gemeinsam mit anderen an der gemeindschaftlichen Entwicklung innerhalb unserer Gemeinde Interessierten, die Aktionsgemeinschaft Leben in und im Frieden gegründet. Ein Blick auf die Ideen für gemeinschaftliche Aktivitäten oder auch das Einbringen von eigenen Vorschlägen würde uns sehr freuen.